Gitta Connemann
Schirmherrin
Gitta Connemann

Mitglied des Deutschen Bundestages und Schirmherrin des Gründerpreis Nordwest von Beginn an, seit 2013.
Gitta Connemann wurde 1964 in Leer geboren und machte hier das Abitur. Ihr Leitspruch „Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fange es an“ (Johann Wolfgang von Goethe) passt hervorragend zum tragenden Gedanken des Gründerpreises.
Interview zum Gründerpreis Nordwest
Was war der Auslöser, der Sie dazu bewegt hat, den Gründerpreis Nordwest zu unterstützen?
Ohne Gründer kein Fortschritt, kein Wachstum. Neugründungen stehen für neue Ideen, Produkte und Märkte, sie sichern Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Gute Gründer von heute sind der starke Mittelstand von morgen.
Können Sie uns von einem besonders beeindruckenden Moment berichten?
Mich beeindruckt immer wieder die Vielfalt der Gründerinnen und Gründer – ob jung oder alt, mit technischem, sozialem, handwerklichem oder kaufmännischem Hintergrund. Die Botschaft ist für mich klar: „Auch Du kannst gründen.“
Welche Fähigkeiten sind entscheidend für Gründer in der heutigen Zeit?
Wer an sich und seine Idee glaubt, kann fast alles schaffen. Ohne Idee geht es nicht – sie ist der erste und wichtigste Erfolgsfaktor. Doch auch Überzeugungskraft ist notwendig.
Wie wichtig ist die Unterstützung von Familie und Freunden?
Unverzichtbar. Gerade am Anfang muss die Familie bereit sein, Abstriche hinzunehmen und der Gründerin oder dem Gründer Halt und Unterstützung bieten.
Wie stark behindert bürokratischer Aufwand die Gründungstätigkeit?
Die Bürokratie bremst viele Ideen aus. Deshalb setze ich mich für eine Gründerschutzzone ein – zwei Jahre so wenig Regulierung wie möglich.
Welche Faktoren sind entscheidend für den Erfolg einer Existenzgründung?
Eine gute Idee, der Glaube an sich selbst, die Bereitschaft, die Ärmel aufzukrempeln, Fleiß, Enthusiasmus und das berühmte Quäntchen Glück.
Welches sind die häufigsten Fehler von Jungunternehmern?
Scheiterungsgrund Nummer eins ist mangelnde Liquidität gepaart mit unzureichender Planung. Scheiterungsgrund Nummer zwei: manche Idee ist nicht so neu oder gefragt, wie man es sich erträumt hat.
