Jetzt bewerben!

Die Bewerbungsphase für den Gründerpreis Nordwest 2021 hat begonnen.

Mitmachen lohnt sich!

Es stehen Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als 5.000 € zur Verfügung!

Frühe Bewerbung lohnt sich!

Die Bewerbungsphase für den Gründerpreis Nordwest 2021 hat begonnen.

Offen für alle Branchen!

Die Bewerbungsphase für den Gründerpreis Nordwest 2021 hat begonnen.

Dr. Hapig und Kollegen

Statements zum Gründerpreis von Felix Hapig, Rechtsanwalt bei Dr. Hapig & Kollegen, Unterstützer und Jurymitglied des Gründerpreises

Sie unterstützen den Gründerpreis Nordwest. Was ist Ihre Motivation?

Erfolgreiche Firmengründungen können den wirtschaftlichen Zustand einer ganzen Region ändern. Wir haben hierfür in Leer das beste Beispiel. Hier haben einige mutige Reedereigründer aus Leer in kürzester Zeit einen international bekannten Reedereistandort gemacht. In Aurich hat Enercon Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Daneben gibt es aber auch eine große Anzahl von kleineren und weniger bekannten Gründungen, die zu einem gesunden Arbeitsmarkt und dem wirtschaftlichen Erfolg einer Region maßgeblich beitragen.

Dennoch zählt Norddeutschland auch weiter zu den eher strukturschwachen Regionen. Wir brauchen also auch weiter mutige Gründer, die ihre Ideen verwirklichen, aus denen vielleicht was Großes werden kann.

Der Gründerpreis wird 2021 zum 8. Mal verliehen, welche Erlebnisse haben Sie bisher besonders beeindruckt?

Am meisten beeindrucken mich jedes Jahr wieder die Besuche bei den ausgewählten Gründern. An diesen „Besuchstagen“ reisen wir zu den Gründern, die wir in der ersten Runde, also der Vorauswahl, zusammengestellt haben. Wir lassen uns dann die Betriebe und Motivationen der Gründer erklären. Jedes Jahr ist es wieder überwältigend, an einem solchen Tag zwischen sieben und zehn Gründerpersönlichkeiten zu treffen. Die ganze Jury ist jedes Mal wieder tief beeindruckt von der Energie, den tollen Ideen und der Motivation, mit der die Gründer oftmals aus dem Nichts großartige Firmen erschaffen.

Raten Sie motivierten Gründern, sich trotz der Pandemiefolgen selbstständig zu machen?

Die Pandemie ist vorübergehend. In mancherlei Hinsicht bietet sie sogar besondere Chancen für eine Neugründung. Wer beispielsweise ein stationäres Geschäft in einer Innenstadtlage sucht, dürfte angesichts bald zu erwartender größerer Leerstände hier wesentlich günstigere Mieten vorfinden. Auch dürfte in einigen Branchen Personal frei werden, was zur Verfügung steht. Die Pandemie sollte also niemanden abhalten, seine Gründungsidee zu verfolgen.

Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Eigenschaft, die ein Gründer heute braucht?

Gründer müssen eine gute Mischung aus Optimist und Realist sein, gepaart mit Fleiß und Durchhaltevermögen.

Wer nur mögliche Probleme sieht, wird den Mut einer Neugründung kaum aufbringen. Wer die Augen vor allen Problemen verschließt, wird allerdings ebenfalls nicht erfolgreich sein können.

Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach für den Gründer, dass Familie und Freunde das Vorhaben unterstützen?

Die Unterstützung von Familie und Freunden hilft Gründern natürlich sehr. Vermutlich jeder Gründer wird auf Schwierigkeiten stoßen, mit denen er vorher nie gerechnet hat. Manchmal wird man vielleicht auch ans Aufgeben denken. Da hilft es, wenn jemand zu Hause sagt, jetzt erst recht oder wir schaffen das schon.

Es gibt immer weniger Gründungen in Deutschland. Was müssen wir tun, um diesen Trend zu stoppen?

Die Bedingungen für Gründer könnten von der Politik sicher verbessert werden. Weniger Bürokratie würde schon mal helfen.

Etliche Gründer klagen über die Bürokratie. Wie wichtig ist der Abbau dieser Hürden?

Die Bedingungen für Gründer könnten von der Politik sicher verbessert werden. Weniger Bürokratie würde schon mal helfen.

Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Rahmen einer Existensgründung?

Die richtige Idee, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sind sicherlich wichtige Faktoren. Der alles entscheidende wichtigste Faktor allerdings ist m. E. die Persönlichkeit des Gründers.

Etliche Gründungen scheitern. Was sind die häufigsten Fehler von Jungunternehmern?

Zu hohe Erwartungen an erzielbare Umsätze und das Verwechseln von Umsatz und Gewinn führen regelmäßig zum Scheitern von Gründungen.

Haben Gründer, die sich nicht digital aufstellen, zukünftig noch eine Chance?

Ganz ohne „Digital“ geht es wohl kaum noch. Mir fällt eigentlich keine Branche ein, in der nicht durch Digitalisierung Vorteile erzielt werden können. Und sei es in der Buchhaltung oder dem Kundenmanagement.

 

 

 

Mehr über Dr. Hapig und Kollegen