Jetzt schon für den Gründerpreis Nordwest 2020 bewerben!

Die Bewerbungsphase für den Gründerpreis Nordwest 2019 ist abgeschlossen.

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Schirmherrin Gitta Connemann

Schirmherrin des Gründerpreises Nordwest ist Gitta Connemann. Sie wurde 1964 in Leer geboren und machte hier das Abitur.

Sie kennt die Selbstständigkeit aus eigener Erfahrung. 2001 gründete sie eine Anwaltskanzlei.

Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und engagiert sich dort unter anderem als Mitglied des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für klein- und mittelständische Unternehmen.

Gitta Connemann unterstützt den Gründerpreis Nordwest von Beginn an auf allen Ebenen und ist engagiertes Mitglied in der Jury.

Ihr Leitspruch „Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fange es an“  von Johann Wolfgang von Goethe passt ganz hervorragend zum tragenden Gedanken des Gründerpreises.

Interview zum Gründerpreis 2019

Sie unterstützen den Gründerpreis Nordwest. Was ist Ihre Motivation? 
Ohne Gründer kein Fortschritt, kein Wachstum. Gründungen sind der Grundpfeiler für eine dynamische Wirtschaft. Durch Neugründungen werden nicht nur Arbeitsplätze geschaffen. Es werden Ideen und neue Projekte kreiert. Manchmal werden sogar bis dahin unbekannte Märkte geschaffen. Wir brauchen diese mutigen Pioniere mit frischem Wind. Denn gute Gründer von heute sind der starke Mittelstand von morgen. Davon profitieren wir alle.

Der Gründerpreis wird 2019 zum 6. Mal verliehen, welche Erlebnisse haben Sie bisher besonders beeindruckt?
Die Vielfalt. Das gibt mir Mut für die Zukunft. Die Gründerinnen und Gründer verbindet Mut und Enthusiasmus, mit dem sie an ihre ganz persönlichen Herzensprojekte herangehen – ob jung oder alt, männlich oder weiblich, ob mit technischem, sozialem, handwerklichen oder kaufmännischen Hintergrund. Von allem war etwas dabei. Die Botschaft ist für mich klar: „Auch Du kannst gründen.“ 

Aus welchen Gründen sollten sich junge Leute heute beruflich selbstständig machen? 
Noch vor einigen Jahren war die Unternehmensgründung häufig der Weg aus der Arbeitslosigkeit in den Arbeitsmarkt. Das ist heute nicht mehr so. Denn der Arbeitsmarkt ist so stark wie nie zuvor.  Heute kommt es auf eine gute Idee, ein neues Konzept, den Willen zur Selbstständigkeit und Mut an. Wer das alles hat, sollte gründen. Denn nichts wiegt schwerer als eine verpasste Chance.

Ist es Ihrer Meinung nach weiterhin notwendig, dass Gründer in den ersten Jahren sehr viel arbeiten? 
Das ist wohl so. Doch wer für seine Idee brennt, nimmt das in Kauf. Der Aufbau eines Unternehmens erfordert Ausdauer und Einsatz. Das geht nicht mit einem Achtstundentag. Aber selbst etwas zu erschaffen, ist erfüllend.

Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach für den Gründer, dass Familie und Freunde das Vorhaben unterstützt? 
Unverzichtbar. Die Familie muss mitspielen. Gerade am Anfang muss sie bereit sein, Abstriche hinzunehmen. In der heißen Phase gilt alle Kraft dem neuen Betrieb. Da ist es wichtig, dass die Familie der Gründerin oder dem Gründer Halt und Unterstützung bieten. Das muss nicht im Betrieb, sondern kann auch zuhause sein oder in der Freizeit.

Ist es wichtig, dass sich die Zahl der Gründer in den nächsten Jahren erhöht? Und wenn ja, warum? 
Die Zahl an sich ist nicht entscheidend. Wenn Gründungen hochwertig und nachhaltig sind, muss die Zahl nicht steigen. Qualität geht hier eindeutig vor Quantität. 

Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Rahmen einer Existenzgründung? 
Ohne Idee geht es nicht. Sie ist der erste und wichtigste Erfolgsfaktor. Doch auch Überzeugungskraft ist notwendig. Ist die Idee noch so gut: wenn man sich selbst und andere nicht überzeugen kann, ist diese wertlos. 

Etliche Gründungen scheitern. Was sind häufige Fehler von Jungunternehmern? 
Jeder Gründer geht ein gewisses Risiko ein. Vor allem in der Anfangszeit wirft ein neues Unternehmen nur wenig Gewinn ab. Manchmal wird das bei der Finanzierung nicht berücksichtigt. Ein Polster für die ersten Monate ist deshalb wichtig. Fehlt dieses, ist das der Scheiterungsgrund Nummer eins: mangelnde Liquidität gepaart mit unzureichender Planung. Wer nicht genügend vorausplant, lernt oft schmerzhaft schon nach wenigen Wochen, dass es ohne Startkapital nicht geht. Und der Scheiterungsgrund Nummer zwei: manche Idee ist nicht so neu oder so gefragt, wie man es sich erträumt hat.

Welche Gründungen der letzten 20 Jahre hat nach Ihrer Meinung das Leben der Bundesbürger am meisten verändert? 
Vor 20 Jahren war unsere Welt ein anderer Ort. Der Neue Markt boomte bereits, aber die Auswirkungen der neuen Technologien waren noch nicht absehbar. Facebook, Twitter, Instagram gab es noch nicht. Heute hat fast jeder Gründer ein „Social Media“-Konzept. Portale wie Etsy oder Ebay ermöglichen es auch kleinen Gründern, ihre Produkte weltweit anzubieten. Wenn einem das 1998 jemand erzählt hätte, hätten die meisten ungläubig den Kopf geschüttelt.  

Welche Gründungen halten Sie in den nächsten Jahren für besonders erfolgversprechend? 
Leider habe ich keine Glaskugel. Deshalb lasse ich das mit den Vorhersagen.

Wenn Sie einem Gründer nur einen einzigen Rat geben dürften, welcher wäre das? 
Glauben Sie an sich und Ihre Idee. Nur wer an sich glaubt, kann andere überzeugen.

Webseite: Gitta Connemann