Dr. Hapig und Kollegen

Statements zum Gründerpreis von Felix Hapig, Rechtsanwalt bei Dr. Hapig & Kollegen, Unterstützer und Jurymitglied des Gründerpreises

Sie fördern den Gründerpreis Nordwest. Was ist Ihre Motivation?

Die Mitarbeit beim Gründerpreis Nordwest führt jedes Jahr zu eindrucksvollen Begegnungen mit spannenden Gründergeschichten. Wir Juroren treffen dabei die verschiedensten Unternehmer-Persönlichkeiten aller Altersklassen aus der gesamten Region. Dabei gewähren uns diese Gründer auch noch einen Blick hinter die Kulissen und erzählen uns ihre Geschichte. Das ist nicht nur hochinteressant, sondern für mich als Rechtsanwalt auch immer wieder lehrreich, da wir natürlich auch von Anlaufschwierigkeiten oder anderen Problemen hören.

Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Rahmen einer Existenzgründung?

Besonders beeindruckend sind immer wieder die Firmenbesuche der Firmen, die in die nähere Auswahl gekommen sind. Dabei erleben wir zum ersten Mal was hinter der manchmal recht kurzen Bewerbung steckt. Dabei entpuppen sich manchmal sehr unscheinbare Bewerbungen als schier unfassbar erfolgreiche Jungunternehmen.

Welches sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Rahmen einer Existenzgründung?

Für ganz wichtig halte ich die realistische Einschätzung, ob es für die eigene Idee tatsächlich einen Markt gibt. Darüber hinaus sollte man sehr genau rechnen, ob bei dem, was man vorhat, am Ende des Tages auch ein paar Euro überbleiben werden. Dazu ist es ganz wichtig, sich zu überlegen, woher die späteren Kunden kommen sollen und wie man einen Zugang zu diesen Kunden erhalten möchte. Dass das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung erstklassig sein sollten, ist eine Selbstverständlichkeit.

Wenn Sie einem Gründer nur einen einzigen Rat geben dürften, welcher wäre das?

Mein Rat wäre „niemals aufzugeben“. Das bedeutet aber auch, dass eine fehlgeschlagene Neugründung einzukalkulieren ist. Ein solchen Fehlschlag sollte aber nicht dazu führen, dass man für den Rest seines Lebens Schulden abbezahlt. Auch sollte das private Wohnhaus nicht als Sicherheit für das Abenteuer einer Neugründung dienen. 

 

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